Montag, 14. Februar 2011

Christiane Rösinger und Helge Schneider live Bericht

 Am vergangenen Samstag durfte ich endlich Christiane Rösinger live erleben. Gemeinsam mit dem besten Plattenhändler des Universums (derzeit ohne Plattenladen) wurde das Uebel & Gefährlich im Flakbunker an der Feldstraße geentert. Der Laden füllte sich recht gut und um kurz nach 20Uhr kamen Frau Rösinger (Gesang), Andreas Spechtl (Klavier und Gesang) und ein Drummer (Name ist mir entfallen) und einer Gitarristin (Name ebenfalls nicht mehr auf der Pfanne: nur, daß die alle sehr gut waren). Das Programm begann gleich mit einem meiner Lieblingsstücke auf der Platte Songs Of L. And Hate: Sinnlos. Das war toll. Joy und ich standen ziemlich weit vorne zumindest für die ersten Songs. Nach Sinnlos kamen Ich muss immer an dich denken, Es geht sich nicht aus, Die Pärchenlüge (aus ihrer Lassie Singers Zeit), Verloren, Hauptsache raus, These Days, Es ist so arg und Kleines Lied zum Abschied. Wärend diesem verzogen Joy und ich uns weiter nach hinten zum Knöllchenstand. Dann kamen noch Berlin und mein anderes Lieblingsstück von ihrer tollen Soloscheibe Songs Of L. And Hate: Desillusion. Christiane Rösinger erntete für alles was auf der Bühne geschah sehr viel Applaus. Ich bekomm nicht mehr alles zusammen, nur soviel, daß es ein sehr schönes Konzert war, auf das ich mich auch schon sehr sehr lange gefreut hab und nicht enttäuscht wurde. Nach der "Show" saß Frau Rösinger noch beim Merchandising und gab freundlich Autogramme. Hab ihr Buch Das schöne Leben erstanden und Christiane schrieb mir Alles Gute rein. Das wünsche ich ihr auch und zwar doppelt und dreifach! Eine Gute.
And now for something completely different. Gestern (Sonntag) im Schmidt's Tivoli: Helge Schneider mit seinem Programm Buxe voll. Vor ausverkauftem Haus begeisterte er ein begeisterungsfähiges buntes Publikum. Mein Kollege Christian, seine Tochter und ich gehörten deutlich zu den total Begeisterten. Dieser Herr Schneider ist aber auch ein Entertainer wie er in keinem Buche steht. Und er improvisierte und erfand mit seiner Band (Kontrabass, Schlagzeug, E-Gitarre) Stücke neu. Mindestens 3 Stücke wurden direkt eben jetzt auf dieser Bühne ausgedacht. Alte Bekannte wurden durch Improvisation in neue Richtungen gelenkt. Der Meisenmann zum Beispiel musste in einer Flugzeugturbine sterben um als Meisenmann II das Stück bis zum Ende zu begleiten. Christian wünschte sich sehr, daß Helge Die Trompeten von Mexiko spielt. Ich sagte, ach was, das passiert nicht. Vor der Show an der Bar, erkannte mein Kollege die Ex TV Tante Eva Hermann. Ich nicht. Das ist zu 100% nicht Eva Hermann, genau so wie Helge zu 100% nicht Die Trompeten von Mexiko zum Besten geben wird. Es war die Ex TV Tante und Helge spielte Die Trompeten von Mexiko. Allerdings ohne Sombrero und ohne den Gleitmann, der aber dabei war und unter anderem beim Meisenmann für die unerwartete Wende mit der Turbine sorgte. Tolle Jazz-Einlagen an Klavier, Orgel, Trompete und Vibraphon. Helge ist super. Seine Band auch (ich kannte keinen, jedenfalls hatte er keinen Pete York dabei). Aber die 3 Mitmusiker gaben alles, stellten sich bei jeder Wendung auf den Meister ein. Es war ein Fest das ca. 3 Stunden dauerte. Dann tat aber auch alles weh. Klassiker wie Katzeklo und Texas und so fehlten nicht. Ein Duett von Helge mit Helge als Lindenberg Imitator war nur eines der Höhepunkte. Ein Clown, der keine Maske braucht. Ein Guter. Helge.

Kommentare:

  1. Hallo Bert,

    vielleicht hast Du es noch nicht gesehen:

    http://sz-magazin.sueddeutsche.de/blogs/musikblog/3310/helge-schneider-im-interview-jazz-ist-eine-lebensweise/

    Liebe Grüße aus Hannover
    Volker

    AntwortenLöschen
  2. Hallo Volker, das Interview kannte ich noch nicht. Danke fuer den Tipp. Hab schon bei Dir gelesen, daß Du gut in Hannover angekommen bist. Das freut mich!
    Viele Grüsse aus HH
    Bert

    AntwortenLöschen